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Eleonora Jarosch

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Die Einbeziehung von Pferden in die Therapie bedeutet eine signifikante Veränderung des therapeutischen Raumes, da sich Reitanlage und Praxisräume oft nicht am selben Ort befinden, weshalb der geschützte Raum des Therapieraums neu errichtet werden muss - unter freiem Himmel.

 

Pferde dienen als lebendiges “Medium” und stehen dem häufig verletzten Grundbedürfnis nach Beziehung zu anderen zu Diensten. Sie ermöglichen eine Vielzahl an körperlichen Berührungen, wobei die Kinder das "Getragen-Zu-Sein" und "Sich-Tragen-Zu-Lassen" erleben.

 

Viele Patienten, die zu mir kommen, sind oft schwer traumatisiert und besitzen kein Vertrauen in Erwachsene, da sie von ihnen, oder anderen Kindern stark enttäuscht wurden - schlechte Erfahrungen gesammelt haben. Daher möchten sie nicht mit anderen kommunizieren und verlassen sich fast ausschließlich auf ihre Gefühle statt auf ihren Verstand. Durch die Einbeziehung meines Pferdes gelingt mir eine Kontaktaufnahme zu den Kindern, die ohne das Medium oft nicht möglich wäre, da die Kontaktaufnahme hier auf einer sinnlichen, vorsprachlichen Ebene stattfindet. Dabei wählen die Kinder und Jugendlichen selber Nähe oder Distanz zum Pferd.

Daher kennzeichnet sich die Arbeit mit dem Kind und Pferd durch einen ungezwungenen Charakter aus - meist merken die Kinder nicht, dass die therapeutische Arbeit im Vordergrund steht. 

 

Einige dieser Kinder sind nicht bereit etwas für andere Menschen zu tun, jedoch würden sie dasselbe bereitwillig für ein Tier tun. 

Für mutistische Kinder, die nicht mit anderen sprechen wollen, ist deshalb eine tiergestützte Therapie hilfreich.

Aber auch für Kinder und Jugendliche mit anderen Problemen wie z. B. mit sozialen Ängsten, ist diese Art der Therapie sinnvoll, da kontinuierlich das Selbstwertgefühl gesteigert und ebenfalls die eigene Körperwahrnehmung verbessert wird. 

Nach posttraumatischen Erlebnissen haben viele „kleine Menschen“ gar keinen Bezug zum eigenen Körper und fühlen sich selber nicht richtig, aber durch die Arbeit mit dem Pferd - durch das Streicheln des Pferdes, das Putzen, oder die bloße Beobachtung der Atmung des Pferdes - fangen sie wieder an, langsam sich selber wahrzunehmen. 

Wenn die Kinder unter Verlust der Lebensfreude leiden oder depressive und suizidale Gedanken haben, kann das Pferd dabei helfen, neues Selbstwertgefühl zu gewinnen und wieder neue Lust am Leben zu entwickeln. 

 

Kinder nehmen die Pferde als ehrliche Wesen wahr, weil sie das Verhalten von Kindern spiegeln - wenn die sich nett verhalten und ruhig dem Pferd entgegentreten, sind die Pferde genauso zu den Kindern.

 

 

Berufliche Qualifikation: 

 

Seit 40 Jahren bin ich nun schon im Reitsport tätig, seit 10 Jahren halte ich selber Pferde. Im Herbst 2014 habe ich die Reitabzeichen in den Klassen 5 - 8 absolviert. 2012 nahm ich an einem zertifizierten Studiengang an der hippologischen Akademie des IIPKW in Düsseldorf teil und besuchte zusätzlich mehrere Schulungen, die die therapeutischen und pädagogischen Konzepte mit dem Pferd thematisierten.

Im Rahmen der Ausbildung für die Verhaltenstherapie für Pferde habe ich zusammen mit meiner Stute Lady die komplette Ausbildung sowie eine erweiterte Gelassenheitsprüfung abgelegt.

Die 20-jährige Stute Lady ist bereits seit zehn Jahren an meiner Seite und hat sich über die Jahre als ein sehr zuverlässiges, kinderliebes und sehr geeignetes Therapiepferd für die Kinder gezeigt.

 

 

Literatur:

 
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